Freitag, November 25, 2005

Bush Motorcade Stoned in Germany!

Der Krefelder an sich läßt sich ja nicht leicht aus der Ruhe bringen. Ich vermute, alle Leute, die heute früh um acht Uhr bei leichtem Schneeregen und heftigem Wind unterwegs waren, zählten zu den Zugezogenen. Usselig – Unbehaglich; und das ist so ziemlich das Schlimmste, was man am Niederrhein über das Wetter sagen kann.

Und wie ich da so mit den frisch über die Felgen gestülpten Winterreifen wieder nach Hause am Fahren bin (Niederrheinische Verlaufsform), komme ich am Sprödentalplatz vorbei und denke plötzlich: Hier war es!

Hier fand dieses Ereignis statt, welches für einen Augenblick die Augen der Welt auf Krefeld zog. (Und das um etwa drei Ecken auch mit dem Namen dieses Blogs, »Echo Romeo«, zu tun hat.) Anläßlich der 300-Jahrfeier der Auswanderung Krefelder Bürger nach Nordamerika besuchte im Jahr 1983, inmitten der Auseinandersetzungen um den Nato-Nachrüstungsbeschluß, der damalige Außenminister der Vereinigten Staaten und spätere Präsident George H. W. Bush unsere Stadt.

Und da hat man ihm tatsächlich am Sprödentalplatz einen Sack Steine aufs Auto geworfen. (Und so kommt es zu der martialischen Überschrift dieses Postings.) Is aber nix weiter passiert … das wäre ja noch schöner.

Ob man irgendwann eine Gedenksäule am Sprödentalplatz aufstellt? (Oder ein Steinmal?)

Kommentare:

  1. Glaubst Du ernsthaft Petra oder Fingo verstehen usselig, oder wissen gar, daß es mit doppeltem stimmhaften (!) s gesprochen wird?

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  2. Stimmt, das könnte Schwierigkeiten geben. (Vielleicht, wenn ich sie zu einem Spaziergang über den Sprödentalplatz einlade? Ich kann mir keinen »uzzeligeren« Ort vorstellen.)

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