Sonntag, August 12, 2012

Es geht dem Kreuz an den Kragen.

[Von Bastian]
Kein Kreuz auf der Zugspitze – zumindest in Prospekten für Muslime. (LINK)

Abgesehen davon, dass ich mir als Muslim reichlich veräppelt vorkäme, wenn dann doch eines oben ist, und zudem beleidigt wäre, weil man mich offenbar für einen dämlichen Fanatiker hält, dem man mit Lügen ans Geld will: die Richtung ist klar. Das Kreuz muss weg, und wenn irgend möglich durch einen Halbmond ersetzt werden. Wohl kaum für Muslime, doch dringend für uns selbst, die wir unsere Überzeugung nähren müssen, besonders tolerant zu sein. Vorauseilend sei der Gehorsam, vom Winde verweht die Vernunft!

Was kommt als nächstes?
Anstelle von Straßenkreuzungen Kreisverkehre, die sich aus zwei Halbmonden zusammensetzen? Auch Autobahnmonde wären nur eine Sache des guten Willens.
Keine Kreuzfahrten mehr? (Gut, seit dem Unglück scheinen das ohnehin eher Mondfahrten zu sein…)
Auch das Kreuzbein im Rücken ist aufgrund unserer sitzenden Tätigkeiten oft längst zum Mondbein verkrümmt. Wir sollten unsere Mondworträtsel öfter im Gehen lösen – das täte uns gut!

Es ist peinlich welches Niveau wir den Menschen anderer Kulturen zutrauen. „Haha, verarscht! Hier oben ist wohl ein Kreuz, wir haben dich getäuscht! Naja, Hauptsache du hast Hotel und Seilbahn bezahlt.“ Wahrlich gastfreundlich und den Tourismus ankurbelnd. Das sind wirklich wir? Weia!

Eine Kultur, die nicht mehr zu sich selbst stehen kann, wird nicht ernst genommen – warum sollte man sie auch ernster nehmen, als sie es selbst tut? Das dürfte mehr und mehr zum Fazit werden, das arabische Touristen mit nachhause nehmen – zu Recht! Und wir wundern uns, wenn einige dann meinen, man müsse uns missionieren?

Kommentare:

  1. Was für eine Posse.
    Jetzt muß man nur noch warten, wann die ersten Muslime sich beschweren, weil der als kreuzfrei angepriesene Ausblick doch durch ein Kreuz verschandelt wird.
    Aber wahrscheinlich wird diese Beschwerde ja eher von kampfatheistischer Seite kommen.

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  2. ...und für die Hinduisten wird auf dem Kehlstein eine große Swastika gebaut oder hinretuschiert.

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  3. Als Nächstes müsste kommen:
    "Der Petersdom in Rom wird abgerissen" aus Rücksicht gegenüber den Moslems und, damit vom Christentum in Europa sozusagen gar nichts mehr übrig bleibt und der Papst muss in Italien einen Asylantrag stellen.

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  4. Die bayerische Übersetzung für Taquiya ist "hinterfotzig". Das Zugspitzkreuz wurde fast 10 Jahre lang restauriert und erst 2009 wieder auf den Berg gebracht - geweiht von Kardinal Marx. Vielleicht ist es ein altes Bild. Was passiert, wenn jetzt ein Moslem auf die Zugspitze kommt und dort oben ist doch ein Kreuz? Vielleicht bekehrt sich ja der eine oder andere. München ist übrigens das beliebteste Ferienziel der Araber aus den Emiraten. Täglich landet ein Emirates A380 auf dem Münchner Flughafen. Die Stadt ist voll von arabischen Besuchern. Trotz Glocken, trotz katholischer Kirchen an jeder Ecke, trotz katholischer Symbole an jeder Ecke. Shoppen könnten sie auch in London oder Paris. Dort gibt es bestimmt auch gute Ärzte. Aber sie kommen nach München. Warum? Vielleicht ist da eine tiefe Sehnsucht nach der Wahrheit. Wer weiß das schon ... Einfach abwarten und täglich 3 Vater unser beten für die Bekehrung der Ungläubigen ...

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  5. Verleugnung der eigenen Identität, Herabsetzung der eigenen heiligen Symbole, Vreächtlichmachen der eigenen Kultur, Anbetung des Mammon: Das sind die Gründe, warum viele Muslime auf uns herabblicken.

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