Donnerstag, April 19, 2012

Neues aus der Serie: Katholikentagsplakate, die wir gerne sehen würden


[Von Peter und Bastian]


Eine weitere Alternative zum Rucksack, dem Roten: das Grunzmonster.

Pate für diese Figur stand der Klippdachs. Der Klippdachs drückt die Verbundenheit mit dem Heiligen Land aus. Und das bedenkende Sinnen auf Felsstücken. Man denkt unweigerlich an den Felsen Petri.

Die genaue Betrachtung des ausdrucksstarken Symboltieres lässt noch tiefer blicken. Die großen Ohren deuten auf das Hören hin – sie hängen herunter. Sie sagen: das hören auf Gott ist entspannt. Die Punkfrisur soll uns daran erinnern, dass Gott uns auch in den Randgruppen begegnet. Die sattelartige Decke auf dem Rücken gemahnt uns an den Esel, der den Herrn trug. Dazu lächelt das Tier und zeigt zugleich die Zähne: eine Haltung, die einem Christen in der heutigen Zeit der Anfeindung gut ansteht. Kurz: Dieses Grunzmonster (angeblich soll das einen Klippdachs darstellen) holt die Leute da ab, wo sie stehen … und verspeist sie da, wo er es gemütlich findet.



1 Kommentar:

  1. Exzellente Interpretation!
    Ergänzend füge ich hinzu: Der Klippdachs ist lt. Dtn. 14,7 unkoscher, da er zwar "wiederkäut" (das Mümmeln wurde so interpretiert), aber keine gespaltenen Hufe hat.
    Also ein klarer Hinweis auf Apg. 10,9-16 (Vision des Petrus)- als Christen sind wir von den Speisegeboten befreit. Der Klippdachs kann ohne Bedenken verzehrt werden, so daß wir uns die genannten Vorzüge gewissermaßen "verinnerlichen".

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