Donnerstag, Dezember 06, 2012

Familientradition

[Von Bastian]
Jedes Jahr zu Sankt Martin und zu Nikolaus die selbe Frage: wie futtert man einen Weckmann oder einen Schokoniko, ohne dass es makaber wirkt?
Ich meine, man kann denen doch nicht einfach den Fuß abbeißen, langsam den Kopf abschneiden oder dem Weckmann gar bei lebendigem Leib die Pfeife rausreißen, was stets eine riesige Wunde hinterlässt. Sogar ein genüssliches In-Scheiben-Schneiden soll bei großen Weckmännern vorkommen. Und erst die Bemerkungen, wenn Kinder dieses Thema für sich entdeckt haben. Grauslich!
Wir haben daher, ich bekenne es, in unserer Familie die Tradition, unserer Leckerei als erstes mit dem Messerrücken einen kräftigen Schlag ins Genick zu verpassen. So wird alles Makabere in einer Sekunde zusammengefasst, alle fühlen sich besser und der Genuss ist ungetrübt.
Allen einen schönen Nikolausabend.

Kommentare:

  1. 1. Stutenkerl nur an St. Martin! (an Nikolaus macht´s nur der Westfale)
    2. Zuerst immer die Augen auspuhlen; dann die Pfeife rausbrechen, das damit verbundene Stück Arm Schlucken und den Pfeifen stil in den Mund stecken; dann ein Bein abreißen und genießen!

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  2. Stimmt eigentlich. Schließlich geht es um Märtyrer...

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  3. Wobei es dann aber auch wieder gut ist, daß sich diese Sprengstoffsache bei uns nie so richtig durchgesetzt hat. Wer will schon die ganze Krümelei in der Guten Stube?

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  4. Grauselig wird es erst, wenn der Weckmann mit Rosinen garniert ist.:-(

    Gerd F.

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