Montag, Mai 01, 2006

Dan Brown und ein gewisser Da Vinci


Was soll man tun – Dan Brown lesen, um »mithalten« zu können? Ich war dicht davor – aber eines bewahrt mich davor: Es ist Zeitverschwendung.

Viel spannender wäre es doch, sich mit dem echten Leonardo zu beschäftigen. Anregungen zum Weiterlesen bietet der Wikipedia-Artikel in Fülle … und die Interpretation des »Abendmahls« scheint mir zumindest lesenswert.

(Nachtrag: Es handelt sich eher um die lesenswerte Geschichte der Konservierung des Bildes … ;-))

Das kleine Werkzeugsymbol auf der Seite deutet an, daß die Dan-Brown-Klientel auch hier versucht, ihre Romanweisheiten einzustreuen … und die Wikipedia-»Qualitätssicherung« auf der Hut ist.

Lieber also wissen, wer Konstantin war, lieber wissen, wer Leonardo war (von Brown im Titel »Da Vinci« genannt – das ist, als bezeichnete man Jesus nur als »Aus Nazareth«) …

… und am besten: wissen, wer Jesus ist.

Kommentare:

  1. Eigentlich, hast du völlig Recht!

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  2. In der Tat. Leonardo als "da Vinci" zu bezeichnen zeugt nicht unbedingt von Sachkenntnis. Und so manches andere was da in "The Da Vinci Code" als Fakt hingestellt wird, stimmt nicht so ganz oder ist vollständiger Blödsinn. Und Dan Brown scheint sich offenbar nicht entschieden haben ob er das ganze als seit langem bekannte Tatsachen (vergleiche die Hochmut des Professors, frei nach dem Motto "das weiß heute jeder") oder doch etwas Esoterisches, von dem nur ein kleiner Kreis eingeweihter etwas weiß, behandeln will.

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