Montag, Januar 10, 2011

Gender als Chance für die Kirche begreifen.

Die Kernaussage des Gender-Mainstreams, das Geschlecht sei unabhängig von der körperlichen Ausprägung, wird von der Kirche vehement bekämpft. Zu Unrecht - bietet gerade diese fortschrittliche Definition doch den Ausweg aus der Problematik der Frauenordination. Sie ist die Goldene Brücke, die es ermöglicht, einfach 50% der Priester und Diakone als Gender-Frauen zu outen, so dass sich nichts ändert, aber die Summe plötzlich stimmt.
Wenn man die Gender-Philosophie ernst nimmt, ist eine Frau im Männerkörper genauso Frau wie jede andere auch und erfüllt so selbstverständlich auch jede geforderte Quote.
Wie war das doch gleich? Der Mathematiker, der einem Löwen begegnet, definiert sich einen Käfig. Dir Kirche, die dem Zeitgeist begegnet, definiert sich den Frauenanteil.
Das Leben kann so einfach sein!

Kommentare:

  1. Soso. Da wäre ich aber gespannt, wie man dann noch Frauen, die sich als Männer fühlen, von der Weihe ausschließen könnte. Pech hätten dann letzten Endes nur wir Frauen, die wir uns als Frauen fühlen. Hilfe, ich bin eine Randgruppe!

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  2. Hey Anastasis, nicht nur du, ich will auch eine Randgruppe sein! ;P

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