
Kermit, der Frosch, als Tümpelritter.
Eine Dokumentation über die Piusbruderschaft hat in der letzten Woche manches traditionsliebende Herz höher schlagen lassen. Ausgerechnet das Erste lieferte ein als sehr sachlich empfundenes, geradezu freundliches Portrait der »rebellischen« Kongregation. Ich habe die Dokumentation gerne gesehen und empfehle sie auch weiter, um zu einer sachlichen Auseinandersetzung und zum zur Zeit vielbeschworenen »Dialog« zu finden. In dieser Dokumentation begleitete das Filmteam des Autors Günter P. Ginzel den Priesteramtskandidaten Elias Stolz auf seinem Weg zur Priesterweihe.



Unter anderem weilte er (Bischof Vitus Huonder) an der 13. Kölner Liturgischen Tagung, wie die "Schweizerische Kirchezeitung" berichtet. Mitorganisatoren sind bekannte konservative Gruppierungen wie "Una Voce" und "Generation Benedikt". Das erzkonservative katholische Internetportal kreuz.net berichtet über diesen Anlass unter dem Titel:" alte Messe: Schweizer Diözesanbischof hilft in Deutschland aus" - was von Huonders Kritikern so verstanden wird, dass kein deutscher Diözesanbischof zu einer Teilnahme bereit war.
Im Rumpf des Schiffleins „Kirche“ wird ein Leck entdeckt. Was tun?
· Die DBK verweist auf ihre Richtlinien zum Umgang mit Lecks.
· Die liberalen Theologen bohren daneben ein weiteres Loch, damit das Wasser wieder abfließen kann.
· Die Piusbrüder sehen im Osten kein Leck und lehnen es als nachkonziliar ab.
· EB Zollitsch beginnt mit dem Leck einen Dialog über die Offenheit der Kirche.
· „Wir sind Kirche“ nennt sich um in „Wir sind Leck“.
· Uta Ranke-Heinemann stopft das Leck mit einem Kondom.
· Die Charismatiker versuchen, das Loch mit erhobenen Händen zuzuhalten.
· Die Evangelikalen sind überzeugt, Holz mit Lecks drin sei unbiblisch.
· Die EKD begrüßt die Annäherung. Am Grunde sei man gar nicht so weit auseinander.
· Das ZDK macht geltend, dass Katholiken gerne baden und begrüßt das Leck.
· „Christ in der Gegenwart“ freut sich, dass die Kirche endlich einmal voll wird.
· Küng schreibt, die Kirche lehne das Wasser noch immer ab und grenze es aus.
· Die Presse vermutet die Ursache im Zölibat.
· Im Kölner Dom wird in ein Fenster ein Loch geschlagen und als christliche Kunst bezeichnet.
· Angela Merkel fordert eine deutlichere Distanzierung des Schiffleins vom Wasser.
· Das Bistum Aachen regt an, Lecks von Laien verwalten zu lassen. Geplant ist, mehrere Lecks miteinander zu verbinden.
· Kirche von unten fordert weibliche Lecks.
· Rom ist sich des Lecks voll bewusst und richtet eine Kommission ein. Bis über das Leck entschieden ist, soll das eindringende Wasser nicht getrunken werden.
Weitere Vorschläge erwünscht…

Sehr geehrte Damen und Herren – darf ich noch »Liebe Geschwister« sagen?
Eigentlich ist mein Protest überflüssig, denn die Kommentarbox des sogenannten »Offenen Briefs« spricht eine eigene Sprache.
Ich möchte Ihnen dennoch mitteilen, daß Sie der Ökumene mit der Veröffentlichung dieses extrem polemischen und beleidigenden Schreibens meines Erachtens keinen guten Dienst erwiesen haben. Frau Ranke-Heinemann mag in Atheistenkreisen gern gesehen sein.
Michael Schmidt-Salomon schrieb in seinem Vortrag »Vom neuen Atheismus zum neuen Humanismus«: »Wären alle Religionsgemeinschaften weltweit auf dem Stand der EKD, bräuchte man wohl keinen neuen Atheismus.«
Kein Mensch hat immer nur Unrecht.
In diesem Sinne grüße ich sie mit Hochachtung
Peter Esser






Ich glaube, o Herr, und bekenne, daß Du in Wahrheit
Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes, der in die Welt
gekommen ist, um die Sünder zu erlösen, unter denen ich der
erste bin.
Laß mich heute teilnehmen, o Sohn Gottes, an Deinem
mystischen Gastmahl; ich will Deine Mysterien nicht den
Feinden verraten, Dir auch keinen Kuß geben wie Judas,
sondern wie der Schächer bekenne ich vor Dir:
+ Gedenke meiner, o Herr, wenn Du in Dein Reich kommst.
+Gedenke meiner, Gebieter, wenn Du in Dein Reich kommst.
+Gedenke meiner, Heiliger, wenn Du in Dein Reich kommst.
Nicht zum Gericht oder zur Verdammnis möge mir die
Teilnahme an Deinen Mysterien gereichen, sondern zur Heilung
der Seele und des Leibes.
+ Gott, sei mir armen Sünder gnädig.
+ Gott, verzeihe mir meine Sünden und erbarme Dich meiner.
+ Ohne Zahl habe ich gesündigt, Herr, verzeihe mir.


Diese Bischöfe sind natürlich ein Bild für sich. Winzig klein und weiß, oder schwarz wie die Nacht und riesig, gebeugt vom Amt und ganz bunt geschmückt, cremefarben, ganz in scharlach als nähme man sie gerade mitsamt zwei-Meter-Tiara vom Feuerofenrost, karmesin bis zum Boden wallend, als hüllte sie das Blut der ersten Märtyrer ein, überdeckt und behängt mit Marien- und Herz-Jesu-Bildnissen, orthodox anmutende Holzkreuze vor die Brust gepresst, aufrecht, löwenmähnig, souverän. Auch: Hutzelig, klein, superbunt. Olivfarben, ebenh0lz, elfenbein - wow! was für eine Truppe! Die Truppe unserer Elite: Die Bischöfe der Christen, die in ihren Heimatländern vergewaltigt, gefoltert, verstümmelt und getötet werden. Die Besten der Besten. Unser Herzblut. Sie alle kommen in einer Synode in Rom zusammen, um sich zu vergewissern, dass die heilige, katholische apostolische undsoweiter sie nicht vergessen hat. Ganz ehrlich sieht es aus, als zögen Kaspar, Melchior und Balthasar in den Petersdom ein. Wir hatten die Messe aller Messen. Wenn es je einen Turbo-Novus-Ordo gepaart mit syro-aramäischen Huldigungen gab, das war es. Man verlange jetzt keine Einzelheiten von mir, die kann man nachschauen. Quelle


In unserer zunehmend säkularisierten Gesellschaft, in der selbst wir Christen uns oft schwer tun, über die transzendente Dimension unserer Existenz zu sprechen, müssen wir neue Wege finden, jungen Menschen die Schönheit und den Reichtum der Freundschaft mit Christus in der Gemeinschaft der Kirche nahezubringen.
Für die Bewältigung der gegenwärtigen Krise sind die Maßnahmen, um angemessen gegen Verbrechen von einzelnen vorzugehen, unerläßlich, aber sie allein reichen nicht aus: Wir brauchen eine neue Vision, um die gegenwärtige und die zukünftigen Generationen zu ermutigen, das Geschenk unseres gemeinsamen Glaubens wie einen Schatz zu bewahren. Wenn Ihr den Weg des Evangeliums geht, die Gebote befolgt und euer Leben immer enger nach dem Beispiel Jesu Christi gestaltet, werdet Ihr sicher die tiefe Erneuerung erfahren, die wir in dieser Zeit so dringend brauchen. Ich lade Euch ein, auf diesem Weg beharrlich voranzuschreiten.

Die Verfügung, mit der der Papst vor einigen Jahren die ältere Form der katholischen Messfeier für breitere Kreise zuließ, sei ein „Akt universeller Gesetzgebung“ und daher „für die gesamte Kirche weltweit verbindlich“, betont der aus den USA stammende Kurienerzbischof. Es gehe also nicht um einen „Gunsterweis gegenüber irgendwelchen Personen oder Gruppen, sondern eine Gesetzgebung zum Zweck der Wahrung und Beförderung des Lebens des ganzen mystischen Leibes Christi und der höchsten Ausdrucksform dieses Lebens, nämlich der heiligen Liturgie“.










