Montag, Mai 31, 2010

Deutschland Pro Papa!




Wie, ihr habt keinen Bundespräsidenten mehr? Macht nichts, wir sind immer noch Papst!

Wie das kleine gallische Dorf das Imperium Romanum, so versucht die Aktion »Deutschland Pro Papa« das Land, das einstmals Papst war, aufzumischen und so ein sichtbares Votum für den Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI zu sein.

Keine Chance für ein so kurzfristig anberaumtes Projekt, ohne Unterstützung (dafür mit freundlichen Grüßen) seitens der Bischofskonferenz?

Wir werden sehen. Und wir werden uns sehen. Zum Beispiel am 11. Juli zum Angelus am Dom.


Link: Solidaritätskundgebung »Deutschland Pro Papa«

Lena und ihr Triton




Dafür werden mich die Kunstfreunde steinigen. Zu Recht, wie ich finde. Ich ducke mich rasch.

Es war allerdings schwer, sich in den letzten Tagen der Präsenz dieses fröhlich zappelnden, singenden und quasselnden Mädchens zu entziehen. Und ich kann Frère Wolfgangs Rührung über die Einfachheit der neuen Pop-Prinzessin gut nachvollziehen, wird doch der Hügel in Burgund Jahr für Jahr von Hunderten solcher Lenas überschwemmt.

Was macht die Faszination aus? Mir kamen als erstes jene Schönheiten der italienischen Renaissance in den Sinn, die von Malern von Botticelli über Tizian bis Lotto gemalt, uns heute noch als Darstellungen griechischer Göttinnen und christlicher Madonnen erfreuen. Sehnsucht nach dem reinen, jungfräulichen Anfang? Die Kind-Frau als Ausdruck unserer Hoffnung, noch einmal neu anfangen zu können, in der ganzen Frische und Schönheit des Beginns?

Die Illusion war nur von kurzer Dauer, denn wie ein Böcklinscher Triton schob sich das Gesicht Stefan Raabs daneben. Und dann dieses Lied … lassen sich Form und Inhalt tatsächlich trennen? Wo bleibt der Aufschrei der Feministinnen über den Inhalt des Contest Songs, wenn die junge Dame von der blauen Unterwäsche singt, die sie eigens kaufte, um einem durchaus auswechselbaren Typen zu gefallen?

Es bleiben gemischte Gefühle. Und ein Wunsch für Lena: Daß sie noch oft, oft die Gelegenheit hat, am Song Practise in Taizé teilzunehmen.

Sonntag, Mai 30, 2010

Termin in Köln

Ich teile hiermit meinem regelmäßigen Leser (in Gestalt einer lieben Freundin) mit, daß ich am 11. Juli in Köln den Angelus vor dem Dom zu beten gedenke.

Hier Elsas Kommentar vom gewaltigen Eindruck, den die Aktion »Deutschland pro Papa« auf den Pressesprecher der Bischofskonferenz gemacht hat.

»Ihrer Initiative wünsche ich einen erfolgreichen Verlauf und bin mit herzlichen Grüßen«, schreibt er da. Das kriegen wir Rheinländer kürzer hin: »Tschöööhöööö!«

Samstag, Mai 29, 2010

Requiescat in Pace


Die Anteilnahme war riesig. Es werden vermutlich über tausend Menschen gewesen sein, die an der Beerdigungsmesse und dem anschließenden Begräbnis unseres Pfarrers teilnahmen. Georg Weigel, 1971 Abiturient – ein Jahr bevor ich an sein ehemaliges Gymnasium kam, nach Berufsausbildung Theologiestudium; in Rom 1982 von Kardinal Ratzinger zum Priester geweiht. Pfarrseelsorge, Studentenseelsorge, Leitung des Theologenkonvikts des Bistums Aachen in Bonn. Seit 2002 Pfarrer in Krefeld-Fischeln, Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden in Krefelder Süden.

Auch wenn wir nie gemeinsam die Schulbank gedrückt haben … das Arndt-Gymnasium hat einen gewissen Stallgeruch vermittelt, an dem wir, denke ich, uns erkannt haben. Es war sehr schön, ihn kennen zu dürfen; und die Vorstellung, ihn in diesem Leben nicht mehr sehen zu können, versetzt mir einfach nur einen schmerzenden Stich. Zu plötzlich kamen für uns Krankheit, Schwäche und Tod.

Es bleibt, wie so oft beim Sterben eines Menschen, nur die staunende Erkenntnis: Welcher Reichtum eines Lebens … und welche Vorläufigkeit!

Ich wünsche ihm und bitte für ihn, daß sich die Pforten des Himmels weit für ihn öffnen. Möge er in Frieden ruhen. (Und möge er beim Himmlischen Hochzeitsmahl den Küchendienst anleiten!)

Freitag, Mai 28, 2010

Schluß, aus, Ende!

Schluß, aus, Ende mit der Blogpause. Ab jetzt muß wieder mit Echo Romeo gerechnet werden. In der Zwischenzeit habe ich mir erheblich zu viele Gedanken gemacht, wie ich meinen Blog auf eigenem Webspace vitalisiere. Und dabei liegen die ganzen alten Cartoons und eine ganze Stecke Bloggergeschichte hier bei Echo Romeo.

Was ist zu tun … neben dem Zeichnen neuer Daily Toons? Meine Blogroll aktivieren und für neue Labels sorgen. Auf mehr Persönliches achten, auch wenn dieses Blog kein Tagebuch ersetzen soll – das führe ich lieber auf Papier und … geheim. Aber wie oft habe ich in der letzten Zeit gedacht: Darüber würde ich gerne bloggen.

Ich beginne also hier, wo ich vor langer Zeit aufgehört habe, neu.

Dienstag, November 07, 2006

Heiliger Willibrord

Zu Sankt Willibrord begann’s; zu Willibrord endet’s. Zumindest das Weblog an DIESER Stelle. Zwar ist der Blogosaurus am anderem Ort mit dem Tapezieren noch nicht fertig – doch heute abend wird der neue Ort bekanntgegeben und freigeschaltet.

(Und, wie’s sich gehört, der Schutzheilige dieses Weblogs gefeiert!)

Und jetzt erscheint dieser Eintrag doch einen Tag später. Weiter geht’s hier.

Freitag, November 03, 2006

Daily Toon: Proskynese



Liebe Kinder! Heute erklärt uns Kurt Dömel den Begriff »Proskynese«.

Mittwoch, Oktober 25, 2006

Daily Toon


Sah ein Knab ein Röslein stehn.

(Kleine Nachlese des dahingegangenen Sommers.)

Parlez-vous PHP?


Das hab’ ich nun davon. Der Blog-Umzug in die neue WG steht an; aber die ganze Technik ist doch etwa zuviel für einen armen Illustrator wie mich.

Ein Glück, daß mir der Blogosaurus zur Hand geht. Sollte es allerdings in den kommenden Tagen (der kommenden Woche) zu Schwierigkeiten beim Aufruf dieses Weblogs kommen, so hat das sicherlich keinen anderen Grund als meine überragenden organisatorischen Fähigkeiten. Oder so.

Dienstag, Oktober 24, 2006

Donald in a Moment of True Reverence


The Kneeling Donald collection beautifully blends the religious and secular aspects of Christmas. The Kneeling Donald figurines depict DD gazing at the Christ child, brought to his knees in a moment of true reverence. This resin-stone figure is 13 inches tall.

Am I exaggerating? Not too much

Montag, Oktober 23, 2006

Happy Halloween!



In einem erlesenen Zirkel tauchte die Frage auf, ob angesichts der Grußbotschaft des Vatikans an die Muslime zum Ende des Fastenmonats Ramadan schon einmal der umgekehrte Fall bekannt geworden sei … daß nämlich eine andere Religionsgemeinschaft ein Grußwort an die Katholiken anläßlich eines christlichen Festes gerichtet habe.

Aber … wünschen wir uns das wirklich?

Daily Toon: Platz auf dem Thrönchen

Heute klären wir die eminent wichtige Frage: »Watt iss ene Sedisvakantist?«
Und da stelle mer uns janz dumm (*) und sagen so: »En Sedisvakantist, dat is einer, der noch Platz aufm Thrönchen hat.«



(*) Einige Jungs müssen sich natürlich nicht erst dumm stellen.

Sonntag, Oktober 22, 2006

Das Schweigen der Blogger

Nun, zumindest ist es nur dieser Weblog, der schweigt. Das hatte zuerst berufliche Gründe - zum anderen hat es aber auch mit einer Revision du Blog zu tun. Der Trend geht anscheinend dahin, das eigene Weblog auch auf dem eigenen Webspace zu hosten: Wordpress macht die Sache einfach.

So bereite auch ich gerade den großen Umzug vor, was sich bei Strato als nicht einfach erwies.

Also ab in die Server-WG. Mehr dazu demnächst.

Sonntag, Oktober 01, 2006

Idomedingsda.




À propos Idomenefix, oder wie die Oper heißt:

2006; ein bundesdeutscher Opernintendant begehrt Einlaß an der Himmelspforte.

Mittwoch, September 27, 2006

Hl. Vinzenz von Paul



Muß ich es erwähnen? Vinzentinerinnen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Einige Limmericks einer lieben Freundin, die die Vinzentinerinnen und ihre Hauben priesen, erinnerten mich an die Geschichte von Schwester Martha im Regen:

Wie Schwester Martha einst bemerkte,
die ihre Hauben nicht gern stärkte:
Der Regenschwall nicht enden wollt,
da hat die Haube sich entrollt.
Das war ihr peinlich - ihre Werke
versieht sie nie mehr ohne Stärke.

Das ziert die Hauben
und den Glauben.

Montag, September 18, 2006

Jet Pack Man




Ihr erinnert euch an den Jet Pack Man der Olympischen Sommerspiele in Atlanta - oder war es Montreal? Auf jeden Fall hat sich ein mit einem Düsenrucksack versehener Mensch in die Lüfte erhoben. Hier die japanische Variante. Greg vom Rosary Army Podcast wies auf diesen Jetpack-Man hin. (Wie ich finde, zu Recht …)

Montag, September 04, 2006

Kaaaarlsruhe?


Also, wer ist denn nur auf die Idee gekommen, eine Fregatte »Mecklenburg-Vorpommern« oder »Karlsruhe« zu nennen? Ich kann mir kaum einen unmartialischeren Namen vorstellen. »Käptn, die ›Karlsruhe‹ will uns entern!!!« – Geht nicht.

Und wer soll denn mit der »Mecklenburg-Vorpommern« eine zünftige Seeschlacht gewinnen oder Tortuga einnehmen? Undenkbar.

»Seewolf« oder »Hammer von Bremen«, meinetwegen auch »Pearl of the Bundestag« – das sind Namen, die motivieren. »Der Untergang der Hartz IV« – ein Seefahrer-Melodram!

Aber so? Fehlt nur noch, daß sie die nächste Fregattengeneration nach Politikern benennen: »Herr Kaleun, wir haben keinen Kontakt mehr zur ›Angela Merkel›!«

Donnerstag, August 31, 2006

Liturgischer Tanz vom Feinsten


Hier ein besonderes Schmankerl für alle Liebhaber liturgischen Tanzes. Enjoy!

Dienstag, August 15, 2006

Maria aufgenommen ist ...




Dieses große Fest im Sommer soll nicht verregnet zu Ende gehen, ohne SIE zu würdigen. Ephraïm, Gründer der Gemeinschaft der Seligpreisungen, läßt sich von biblischen Bildern zur Betrachtung emporheben. Gewöhnungsbedürftig, aber paßt zu der prachtvollen Apotheose der Jungfrau aus der Frarikirche in Venedig (Übersetzung fabrication maison):

»Der Herr wollte nicht, daß sein Heiliger die Verwesung schaute – du jedoch warst ganz heilig, o reine Jungfrau. Wie hätte das, was an Unsterblichem in dich gesät wurde, je verderben können? Der Tod ist der Lohn der Sünde; du jedoch warst ganz bewahrt von der Sünde und ihren Konsequenzen. Wir wollen von dir wie von der Braut im Hohenlied sagen: Es ist kein Makel an ihr.

Die alte Schlange erhob sich, um dein Kind zu verschlingen.

O treue Jungfrau, du hast dein Leben Seinem Leben verbunden, deine Menschlichkeit Seiner Gottheit; darum wurden dir die zwei Flügel des großen Adlers gegeben, so daß du in die Wüste fliehen konntest, um dort Nahrung zu bekommen weit weg von der Schlange – Honig aus dem Felsen, der uns rettet.

Heilige Jungfrau Maria, du läßt nicht davon ab, uns durch deine Erscheinungen daran zu erinnern, daß die Zeit nahe ist, in der auch wir mit den Wolken emporgehoben werden, wie die Schrift sagt. Du rufst uns auf, uns mit aller Kraft deinem Sohn zuzuwenden und ohne Maß denjenigen zu lieben, der gekommen ist, uns zu suchen.

Text: EPHATA, Decoupage de l’Année liturgique, Vol 3, Frère Ephraïm, Prière du matin, S. 1750

Sonntag, August 13, 2006

Drachenstadt aus dem Zeichenschrank




Aus dem Zeichenschrank gefischt: Eine Drachenstadt, die ich vor zwölf Jahren anlegte. Kunde war damals ein kleiner Kinderbuchverlag, den es immer noch gibt. (Ein Wunder!)

Leider blieb die Arbeit damals in der Schublade; aber die geschuppten Helden der Geschichte sprangen mich neulich wieder bunter an, als es das Manuskript vor Jahren vorsah …